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  • Ines Balcik

Winterschwimmen im Mittelmeer

Als ich von dem Schwimmen im Februar in Datca hörte, wusste ich: Für dieses Freiwasserschwimmen melde ich mich an! Immerhin war ich vernünftig genug, die kürzere Distanz zu wählen: 1500 m statt 3000 m. Denn zwar hatte ich den Winter über das Meer vor der Tür, aber von regelmäßigem Training im nur noch ca. 17 Grad frischen Wasser war ich weit entfernt.

Im Mittelmeerwinter gibt es viele angenehm sonnige Tage. Am Tag des Schwimmens war es kühl, regnerisch und teilweise so windig, dass der Start um einige Stunmden verschoben werden musste: Zu hoch und heftig waren die Wellen, die an den Strand beim geplanten Start und Ziel rollten.

Ein kleiner Trost: Mit mir warteten mehrere hundert Menschen darauf, sich in die februarsfrischen Fluten zu stürzen. Manche allerdings kehrten, wie mein liebster Begleiter und Fotograf später meldete, nach wenigen Minuten wieder um, weil ihnen das Wasser zu kalt war.

Wie kühl das Wetter am Wettkampftag war, davon zeugt das Bild rechts: Alle Zuschauer haben sich warm verpackt. Ich brauchte eine ganze Weile, um nach dem Schwimmen wieder aufzutauen. Aber mein Glück war groß: das Glück der Überwindung, das Glück, auch ohne Training in einer für mich ganz akzeptablen Zeit ins Ziel gekommen zu sein.

Und die Hauptsache: Spaß hat es gemacht, mein erstes Winterschwimmen.





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